Westerbergschule
Belecke

Westerbergschule Belecke

Aktuelles Frisches Obst und Gemüse: Rotarier spenden Hochbeet für Westerbergschule

21. August 2026 von Marian Krüper

Ganz schön groß ist die Zucchini, die im Hochbeet vor der Westerbergschule in Belecke wächst. Tanja Bräutigam, kommissarische Schulleiterin, hat sie liebevoll vorgezogen, und seit einigen Tagen sieht die ganze Grundschule zu, wie sie wächst. Zusammen mit „essbarem Gras“, wie die Grundschüler den Schnittlauch nennen, Basilikum, Zitronenmelisse und einer Erdbeerpflanze gehört sie zur Erstausstattung des Hochbeets, das der Rotary-Club Erwitte-Hellweg gesponsert hat. Die Klasse 2b übernimmt mit ihrer Klassenlehrerin Lena Dorenkamp bis zum Ende des Schuljahres die Gießpatenschaft und Verena Schneider verarbeitet in der Koch-AG die Erzeugnisse. Zucchinipuffer und Kräuterquark stehen dort zum Beispiel auf dem Programm, weiß Tanja Bräutigam – und die Zitronenmelisse wertet die Wasserzapfanlage in der Schule auf. „Wir sind sehr, sehr dankbar“, sagte Tanja Bräutigam jetzt, als sich Rotarier Thomas Jöllenbeck das fertige Beet ansah. Die Mittel – 1625 Euro – kommen aus dem Adventskalender des Rotary-Clubs Erwitte Hellweg und einem Sammel-Distrikt-Grant des Projekts „Gesundekids“. „Wir hoffen, dass wir damit ein bisschen unterstützen können“, sagte Thomas Jöllenbeck. Nächstes Jahr sollen die Schüler die Pflanzen in einer AG sogar selbst aufziehen – und vielleicht kommen auch noch ein paar Beerensträucher neben dem Beet zum Naschen dazu.

Text: Hannah Löseke

Aktuelles Von Grenzen, die niemand überschreiten darf

20. August 2026 von Marian Krüper

Was ist eigentlich ein Ja- und was ein Nein-Gefühl? Wie fühlt sich ein schlechtes Geheimnis an und darf ich das dann verraten? Wie erkenne ich meine eigenen Grenzen? Und wem kann ich mich anvertrauen, wenn ich ein ungutes Gefühl habe? Mit diesen Fragen haben sich in den letzten Wochen die Viertklässler im ganzen Stadtgebiet beschäftigt. Die Theaterpädagogische Werkstatt war mit ihrem Programm „Mein Körper gehört mir“ zu Gast.Das dreiteilige Programm über „Grenzen, die niemand überschreiten darf“ – so heißt es in der Beschreibung – gibt es schon seit über 30 Jahren. Seit einigen Jahren kommt die Theaterpädagogische Werkstatt auch zu den Grundschulen ins Stadtgebiet – ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Maria Hilf Warstein. „Kinder zu stärken und zu schützen ist eine Verantwortung, die wir alle tragen“, sagt Dietmar Müller, Vorstandsmitglied der Stiftung, dazu. Die Stiftung wolle dazu beitragen, „dass Kinder ihre eigenen Grenzen kennen, ihrem Bauchgefühl vertrauen und wissen, wo sie Hilfe finden“.Genau das haben die Kinder an den drei Terminen nämlich gelernt: Peter Reniers und Andrea Hölscher spielten ihnen kleine Szenen aus dem Leben vor, in denen es um ihre Grenzen ging. Drei wichtige Fragen gaben sie den Mädchen und Jungen mit an die Hand: Weiß jemand, wo ich bin? Bekomme ich Hilfe, wenn ich Hilfe brauche? Und: Habe ich ein Ja- oder Nein-Gefühl? Wenn das liebe ältere Ehepaar aus meiner Nachbarschaft fragt, ob ich zum Pizzaessen bleiben möchte, dann habe ich zwar ein Ja-Gefühl und brauche wahrscheinlich keine Hilfe, aber dann wissen Mama und Papa nicht Bescheid – und deshalb muss ich sie zum Beispiel anrufen.Ein ganz klares Nein-Gefühl zeigten Reniers und Hölscher aber in Situationen, in denen es um sexuellen Missbrauch ging – durch den fremden Mann im Park, aber auch durch Bruder oder Mutter. Denn: „Wir wissen, dass es meistens Personen sind, die ihr gut kennt“, sagte Peter Reniers beim dritten Termin in der Westerbergschule. Mit Andrea Hölscher zeigte er in den Geschichten, dass es wichtig ist, Hilfe zu holen – und sich nicht entmutigen zu lassen, wenn Erwachsene nicht so helfen, wie sie sollten. Denn über schlechte Geheimnisse dürfe man immer reden – das sei sogar mutig.

Text: Hannah, Löseke

Aktuelles Nachhaltigkeits-Challenge: Jahrgang 2 kocht vegan!

13. Juli 2026 von Marian Krüper

Das Bildungsnetzwerk Klimaschutz im Kreis Soest startete mit dem LIZ (Landschafts- Informationszentrum) die BNE-Challenge 2026. Alle Netzwerkmitglieder beteiligen sich, siehe Instagram.
„Wenn viele Menschen an vielen Orten viele kleine Dinge tun, können wir das Gesicht der Welt verändern.“

Wir bedanken uns beim Friedrich-Spee-Gymnasium Rüthen für die Nominierung.

Aktuelles Laufen, Springen, Werfen

14. Juni 2026 von Marian Krüper

Ein besonderes Highlight im Schuljahr ist jedes Jahr unser Sportfest. Auch diese Mal waren wieder alle Schülerinnen und Schüler mit viel Freude, Einsatz und Begeisterung dabei. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Beim Sprinten, Weitspringen und Werfen gaben alle ihr Bestes. Besonders schön war zu sehen, wie sich die Kinder gegenseitig anfeuerten und unterstützten. Für eine tolle Stimmung sorgten nicht nur die sportlichen Leistungen, sondern auch die vielen helfenden Hände. Ein besonderer Dank gilt Frau Wege und Herrn Zickau, die das Sportfest mit großem Engagement organisiert und vorbereitet haben. Bedanken möchten wir uns außerdem bei den zahlreichen Elternhelferinnen und Elternhelfern, die an den verschiedenen Stationen unterstützt, die Kinder motiviert und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Ohne ihre tatkräftige Unterstützung wäre ein solches Sportfest nicht möglich. Am Ende des Sportfestes waren sich alle einig: Es war ein gelungener Tag voller Bewegung und Spaß.

Aktuelles Wir suchen einen Bufdi/ eine Bufdine

4. Juni 2026 von Marian Krüper

Aktuelles Lesetalente aus Warstein zeigen ihr Können beim Vorentscheid des Silke-Schellhammer-Lesefestivals

1. Juni 2026 von Marian Krüper

Lesen gehört zu den wichtigsten Schlüsselkompetenzen im Schulalltag und bildet die Grundlage für erfolgreiches Lernen in allen Bildungsbereichen. Wie talentiert die Schülerinnen und Schüler der Warsteiner Grundschulen beim Lesen sind, zeigte sich am Donnerstag beim Vorentscheid des Silke-Schellhammer-Lesefestivals 2026 auf Stadtebene.
Austragungsort des Wettbewerbs war die Westerbergschule in Belecke, die den Vorentscheid gemeinsam mit dem Medienzentrum des Kreises Soest organisierte. Insgesamt neun Kinder aus den 4. Jahrgängen der Warsteiner Grundschulen stellten dort ihr Können unter Beweis.
Im ersten Teil des Wettbewerbs präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen selbst gewählten Text aus ihrem Lieblingsbuch. Anschließend mussten sie einen vorbereiteten Abschnitt aus der Buchreihe „School of Talents“ der Autorin und Lesepatin Silke Schellhammer vorlesen. Dabei überzeugten die Kinder mit Lesefreude, Ausdrucksstärke und sicherem Vortrag.
Bereits die Teilnahme am Vorentscheid ist ein großer Erfolg, denn alle Kinder hatten sich zuvor an ihren jeweiligen Schulen als beste Leserinnen und Leser qualifiziert.
Als Siegerin des diesjährigen Stadtentscheids wurde Emmi Bialas (Foto: untere Reihe, 2. von links) von der Liobaschule von der Jury ausgezeichnet. Sie wird die Grundschulen der Stadt Warstein nun beim Finale des Lesefestivals auf Kreisebene vertreten. Der Endausscheid findet Ende Juni in der Kulturscheune in Bad Sassendorf statt.

Aktuelles Schulkinder lernen die Geschichte Beleckes – Projekttag wieder ein Erfolg

27. Mai 2026 von Marian Krüper

Ob Stadtmauer, Stadtmuseum, Kirche und Kirchturm, Altes Rathaus, Feuergasse und Geschichtsbrunnen, diese geschichtsträchtigen Orte lernten die Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis drei der Westerbergschule am Sturmtag besser kennen. Besonders gut gefiel ihnen die Aktivitäten der Sturmtagskanoniere. „Was kann man mit Schwarzpulver alles machen?“, diese Frage stellte Till Schenuit den Kindern und die Antworten kamen sofort. Doch als dann das ausgestreute Schwarzpulver auf einem Brett in sekundenschnelle wie ein Lauffeuer abbrannte waren sie doch sichtlich überrascht. Trotz zugehaltener Ohren konnten sie dann noch den Wumms des Handböllers sehr gut hören. Am Rande des Festplatzes hatten die Kanoniere ein Zelt aufgebaut, extra für die Kinder, hier wurde ihnen gezeigt, wie man mit einfachen Mitteln Feuer machen kann. Dazu benötigt man nur einen Feuerstahl, einen scharfkantigen Gegenstand, leicht entzündbares trockenes Stroh und in wenigen Sekunden hat man ein Feuer. Hier gab es auch kleine Stückchen einer Waffel die über dem Lagerfeuer in einer Waffeleisenform zubereitet wurden. Delikat für alle, die es mochten. Dazu spielte Johannes Kappen aus Züschen, ein Freund der Sturmtagskanoniere, zunächst mit seinem Dudelsack und später mit einer Laute Lieder, so wie sie im Mittelalter modern waren. Am Geschichtsbrunnen auf dem Wilkeplatz erklärte Engelbert Stemper von der Nachtwächterzunft die Geschichte Beleckes. Hier ist in Form von sechs Bäumen, die gesamte Stadt-Historie festgehalten. Bildhauer Friejo Müller-Belecke hatte diese Skulpturen 1988 geschaffen. Von der ersten Erwähnung im Jahr 938 n.Ch. über den Sturmtag 1448, dem Stadtbrand von 1805 und der Industrialisierung ist hier alles nachzuvollziehen.
Interessanter war es für die Klasse 1a, erst wurde ihnen gezeigt wie zur Zeit der Soester Fehde ein Feuer gelöscht wurde. Nicht mit einer modern ausgestatteter Feuerwehr, sondern mit Ledereimern, mit denen das Löschwasser aus der Wester in einer langen Menschenreihe den Berg hinaufgereicht wurde. Ein mühseliges Unterfangen, das die Kinder mit Kunststoffeimern an der Drüppelkunte selbst ausprobieren konnten. Wie sich die Belecker vor 578 Jahren gegen den Überfall der Soester Söldner wehrten, wurde ihnen im Alten Rathaus erklärt. Mit Leitern wollten die Söldner über die Stadtmauer klettern, doch sie wurden mit Steinen, Teer und Bienenvölkern erfolgreich in die Flucht geschlagen. Nach den vielen Eindrücken die auf die Schüler gewirkt hatten, liessen sie sich eine Bratwurst im Brötchen gut schmecken.

Text und Fotos: Michael Sprenger

Aktuelles Bodenforscher*innen im Einsatz: Die BNE-AG untersucht unsere Umwelt

6. Mai 2026 von Marian Krüper

Was verbirgt sich eigentlich unter unseren Füßen? Dieser Frage ging die BNE-AG (Bildung für nachhaltige Entwicklung) vor kurzem genauer auf den Grund. Für einen spannenden Projekttag hatten wir das Umweltmobil des LIZ (Landschaftsinformationszentrum Möhnesee) zu Gast an unserer Schule.

Den Bodenschichten auf der Spur
Ausgerüstet mit professionellem Equipment nahmen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Standorte unter die Lupe: Sowohl direkt auf dem Schulgelände als auch am Ufer der Wester. Dabei lernten die Kinder, wie unterschiedlich die Bodenschichten aufgebaut sind und wie man die Bodenart bestimmt – von sandig bis lehmig war alles dabei!

Expedition in die Welt der Minis
Nach der Theorie folgte die Praxis: Mit Schaufeln und Becherlupen bewaffnet, machten sich die kleinen Forscher*innen auf die Suche nach den heimlichen Bewohnern des Bodens. Unter dem Mikroskop sowie mit Hilfe von Bestimmungsbüchern und Plakaten wurden die Funde genauestens identifiziert und beobachtet.

  • Entdeckungstour: Krabbeltiere, Würmer und Insekten wurden behutsam gefangen.
  • Forschung: Die Vergrößerung unter dem Mikroskop sorgte für staunende Gesichter.
  • Tierschutz: Nach der Untersuchung wurden alle Bodentiere natürlich unbeschadet in ihre Freiheit entlassen.

Unser Fazit: Natur braucht Platz
Der Vergleich der beiden Standorte lieferte eine wichtige Erkenntnis: Die Artenvielfalt an der Wester ist deutlich ausgeprägter als auf unserem Schulgelände. Während wir am Wasser eine große Vielfalt an Lebewesen entdecken konnten, war die Ausbeute auf dem Schulgelände deutlich geringer.
Dieser Tag hat uns gezeigt, wie wertvoll ein gesunder Boden ist und wie wichtig es bleibt, auch auf unserem Schulgelände mehr Lebensräume für Tiere zu schaffen!

Text und Fotos: Lena Bock

Aktuelles Ausgiebige Partystimmung an der Westerbergschule

20. Februar 2026 von Marian Krüper

An Weiberfastnacht verwandelte sich die Westerbergschule in eine farbenfrohe Narrenhalle! Kinder, Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen fantasievoll verkleidet zur Schule – von Prinzessinnen über Superhelden bis hin zu lustigen Tieren war alles vertreten. Schon beim Betreten des Schulhofes war klar: Heute wird gefeiert! In der 1. und 2. Stunde wurde in den Klassen ausgiebig Karneval gefeiert. Es wurde getanzt, gespielt, gelacht und natürlich auch gemeinsam mit vielen süßen Leckereien gefrühstückt. Um 10.10 Uhr setzte sich dann eine lange Polonaise durch das Schulgebäude in Bewegung. Angeführt wurde sie von Prinz Hannes I. und seinen Pagen Matti, Paul und Xavi. Gemeinsam zogen alle Schülerinnen und Schüler in die Turnhalle ein, wo ein abwechslungsreiches Programm auf sie wartete. Dort wurde gesungen, getanzt und kräftig mitgefeiert. Eine besondere Premiere war die Büttenrede unserer Erzieherin Heike Kruse. Mit viel Witz begeisterte sie die Schulfamilie und erntete großen Applaus für ihren grandiosen Auftritt. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der feierliche Empfang der GBK mit Prinz Matthias I. aus dem Liefert und seinen Pagen. Unsere Westerberg-Solomariechen, die Prinzengarde und die Damengarde zeigten ihr tänzerisches Können und sorgten für tosenden Beifall in der Turnhalle. Es war ein rundum gelungener Partyvormittag voller Freude, Gemeinschaft und närrischer Begeisterung. So macht Schule richtig Spaß! Ein dreifach donnerndes Belecke Helau:)!

Aktuelles Vorleseaktion an der Westerbergschule

18. Februar 2026 von Marian Krüper

Ein besonderer Schulvormittag fand kürzlich an der Westerbergschule statt: Der EF-Erziehungswissenschaft-Kurs von Frau Koch vom Europagymnasium Warstein hat eine Vorleseaktion für unsere Schülerinnen und Schüler organisiert. Im Vorfeld wählten die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten sorgfältig Bücher für die verschiedenen Klassenstufen aus und gestalteten ein abwechslungsreiches Vorleseprogramm. Mit viel Engagement und Kreativität nahmen sie die Kinder mit auf spannende, lustige und fantasievolle Lesereisen. Für eine kleine Bewegungspause zwischendurch sorgten einige Schüler mit einem zusätzlichen Sportprogramm in der Turnhalle. Es war ein toller Tag für alle Beteiligten: Die Kinder der Westerbergschule hatten viel Freude am Zuhören, Mitmachen und Bewegen. Gleichzeitig konnten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und das anwenden, was sie im Unterricht zuvor theoretisch erarbeitet hatten.

Wir bedanken uns herzlich für das große Engagement und freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung dieser gelungenen Aktion!

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